Darmstadt/Bad Neuenahr (dpa/tmn) – Endlich fällt das erlösende Wort: «Okay» ruft Tatjana Blazejewski ihrem Hund Luca zu, der darauf nur gewartet hat. Bis eben stand er brav, aber sichtlich angespannt vor dem Mountainbike seines Frauchens. Eine Zugleine an seinem Geschirr verbindet ihn mit dem Rad. Nun rast Luca los, das Seil spannt sich, und gemeinsam brettern Hund und Frauchen einen Waldweg bei Darmstadt entlang. Schon seit Jahren betreibt Blazejewski diesen Sport namens Canicross. Dabei ziehen die Hunde entweder einen Läufer, Rad- oder Rollerfahrer. Blazejewski und Luca sowie ihrer Trainingspartnerin Sabine Ruff mit Labrador Ackermann macht dieser Sport sichtlich Spaß. Die vier bestreiten auch Wettkämpfe, die in Deutschland immer häufiger angeboten werden. «Ich hatte in meinen Kursen bislang nur ganz wenige Hunde, die diesen Sport nicht mochten», erzählt der Hundetrainer Markus Behr aus Bad Neuenahr. Canicross sei eine prima Möglichkeit für Herrchen und Frauchen, gemeinsam mit ihrem Vierbeiner etwas zu erleben und diesen körperlich…
Ballaststoffe aus Getreide halten die Verdauung des Menschen auf Trab. Für den Hund jedoch können sie eine Belastung darstellen. Nämlich dann, wenn er unter Allergien leidet oder einen sensiblen Magen hat. Eine Umstellung auf getreidefreies Futter kann helfen. Worauf es zu achten gilt, erklären wir hier. Hunde sind Allesfresser. Ihr Instinkt funktioniert dabei wie ein innerer Ernährungsberater. Er hilft ihnen dabei, nur das zu sich zu nehmen, was gesund für sie ist. So zumindest verhielte es sich, würde man Hunde sich selbst überlassen. Als Haustier suchen sie ihr Futter jedoch nicht selbst in der freien Natur, sondern bekommen ihr Futter von Frauchen und Herrchen. Hunde fressen das, was im Napf landet, vorausgesetzt das Futter schmeckt ihnen. Obwohl der Verdauungstrakt von Hunden sehr robust ist, kann eine falsche Nahrungsgabe auf Dauer zu gesundheitlichen Problemen führen. Fellausfall, Durchfall, häufiger Stuhlgang, Unter- und Übergewicht oder Antriebslosigkeit müssen…
Frankfurt/Main – Ein Waschbär außer Rand und Band, Lamas auf Abwegen und ein neugieriger Esel mit Vorliebe für exklusive Sportwagen – 2017 haben einige Tiermeldungen für Aufsehen gesorgt. Ein tierische Auswahl in zehn Geschichten: KÄLBCHEN: Ein osthessischer Landwirt rettet im Oktober seltene Vierlings-Kälbchen vor dem Schlachter. Der Mann aus Kalbach-Heubach nimmt sie auf seinem «Tierhof Lebensfroh» auf. Auf dem Gnadenhof kümmert er sich auch um alte und kranken Tiere. Die Vierlinge nimmt er gern, sie sind sehr selten. «Die Wahrscheinlichkeit liegt bei eins zu elf Millionen», sagt der Landwirt. Geboren wurden die Kälber im Juli auf einem Hof im Allgäu. Dort brachte es der Besitzer nicht übers Herz, sie dem Kreislauf aus «Fressen und Gefressen werden» auszusetzen. Er wollte sie nicht groß ziehen, um sie schlachten zu lassen. Denn die Vierlinge gehören zu einer Mast-Rasse für die Fleischproduktion. Der Landwirt vermittelte sie an Tierschützer, die…
Hamburg – Manche Hunde sind für den Winter bestens gerüstet: Berner Sennenhunde zum Beispiel haben ein langes, dichtes Unterfell, das sie wärmt und vor Feuchtigkeit schützt. Anders ist das bei Hunden mit einem kurzen, dünnen Fellkleid, wie es etwa Podencos oder Windhunde haben. «Solche Hunde haben kein Unterfell und sind am Bauch nur wenig behaart – Nässe dringt bei ihnen also schnell zur Haut durch», sagt Thomas Mielke, Hundepfleger und Leiter des Tierheims Hilden. Auch alte und kranke Tiere können schnell frieren: «Ältere Tiere, die eher langsam unterwegs sind, können schneller auskühlen“, sagt Mielke. In solchen Fällen sei es sinnvoll, den Vierbeinern einen Hundemantel anzuziehen. «Dabei sollten Besitzer darauf achten, dass der Mantel gut passt und weder zu weit, noch zu eng ist und scheuert.» Sarah Ross von der Stiftung Vier Pfoten, stimmt ihm zu: «Es gibt viele Hunde, für die es deutlich angenehmer…
Frankfurt – Kaninchen wirken robust – sind aber empfindlich gegenüber Krankheiten. Einigen dieser Krankheiten kann man mit einer guten Haltung vorbeugen. Wenn es den Tieren nicht gut geht, zeigen sie das vor allem, indem sie apathisch werden. Die häufigsten Krankheiten im Überblick: 1. Zahnprobleme: Sie zählen zu den häufigsten Krankheiten, die Kaninchen plagen. Oft ist eine falsche Fütterung daran Schuld, sagt Astrid Behr vom Bundesverband Praktizierender Tierärzte aus Frankfurt. Bei Kaninchen wachsen die Zähne immer weiter. «Vor allem Gras, Heu und Kräuter sorgen dafür, dass sich die Zähne abreiben.» Viele Halter füttern ihre Tiere aber mit Kraftfutter aus Getreidepellets, das dafür nicht ausreicht. Dann werden die Zähne zu lang und verletzen den Mund. Zahnprobleme erkennen Halter vor allem daran, dass die Tiere nicht mehr fressen. «Das führt bei Kaninchen zu gefährlichen Darmproblemen», warnt Behr. Kaninchen verdauen, indem laufend Nahrung in den Darm nachgeschoben wird….